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Wasserversorgung

Wasserversorgung - Trinkwasser ist in Zukunft die Ressource Nummer 1

Klimawandel und demografische Entwicklung erfordern ein Umdenken bei der Planung und Dimensionierung in der Trinkwasserversorgung. In strukturschwachen Regionen sind kleinere und wirtschaftliche Versorgungsnetze zu entwickeln. Abhängig von den Nutzungen können durchaus unterschiedliche Wasserqualitäten angeboten werden. Mehrfachnutzungen und Kreislaufwirtschaft sind auszubauen. Wasserbevorratung und überregionale Wasserversorgungsnetze sind angepasst auf die prognostizierten externen Wetterverhältnisse weiter zu entwickeln.

Nach dem Landeswassergesetz ist die Deckung des Wasserbedarfs der öffentlichen Trinkwasserversorgung aus langfristig mit hoher Sicherheit in guter Qualität verfügbaren Wasservorkommen zu sichern. Dabei sollen erforderlichen falls lokale Vorkommen durch regionale ergänzt oder ersetzt werden.

Unter den regionalen Angeboten steht Wasser aus Talsperren zur Verfügung. Aus 17 Talsperren und 2 Oberflächenwasser-Speichern werden rund 40% des Trinkwassers in Sachsen bereitgestellt. Neben einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser gewähren diese Talsperren zugleich Schutz vor Hochwässern. Damit bietet das sächsische Talsperrensystem doppelten Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels: Langzeitprognosen sagen eine Zunahme von abwasserwirtschaftlichen Extremsituationen vorher. Das bedeutet eine Zunahme der Anzahl und Dauer von Trockenperioden vor allem im Sommer. Aber ebenso werden öfters Extremniederschläge und damit eine Zunahme der Anzahl und der Auswirkung von Hochwässern erwartet.

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    Brücke über die Rauschenbachtalsperre

      © Sächsisches Staatsministerium des Innern