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Staatspreis Ländliches Bauen

Grafik gelb-grün und Text Sächsischer Staatspreis Ländliches Bauen

 

Der Sächsische Staatspreis Ländliches Bauen 2021 wurde ausgelobt, um die hohe Qualität ländlicher Baukultur in Sachsen zu zeigen. Der Preis würdigt realisierte Bauprojekte und Freianlagen, die einen herausragenden Beitrag zur Bewahrung und zeitgemäßen Entwicklung ländlicher Architektur verkörpern. Bis zum Bewerbungsschluss am 12.07.2021 wurden 110 Bewerbungen eingereicht.

Die Jury hat 37 Bauobjekte für eine Vor-Ort-Besichtigung ausgewählt und im September 2021 besucht. Ende September 2021 wurden die Preisträger der vier Kategorien ausgewählt. Sie erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro. Außerdem werden 20 weitere Bauprojekte mit einer Auszeichnung gewürdigt.

Die Verleihung der Preise und Auszeichnungen findet  auf einer Festveranstaltung am 12. März 2022 in Herrnhut statt.

Die Ergebnisse des Staatspreises Ländliches Bauen 2021 werden in einer Broschüre veröffentlicht, die im März 2022 erscheinen wird.

Der Staatspreis in der Kategorie Wohnen wird für die behutsame Sanierung und den zeitgemäß modernen Umbau einer Scheune zum Wohnhaus für eine junge Familie in Peißen (Stadt Pegau, Landkreis Leipzig) verliehen.

Mit dem Staatspreis in der Kategorie Gewerbliche Nutzung wird die Schaffung eines Co-Working-Space in einem denkmalgeschützten ehemaligen Spritzenhaus in Herrnhut (Landkreis Görlitz) ausgezeichnet.

Der Staatspreis in der Kategorie Öffentliche Nutzung wird für die Modernisierung und Erweiterung der Grundschule in Hauptmannsgrün (Gemeinde Heinsdorfergrund, Vogtlandkreis) vergeben.

Der Staatspreis in der Kategorie Multiple Nutzung und bauliches Ensemble wird für die Gestaltung der Ortsmitte von Dommitzsch (Landkreis Nordsachsen) verliehen.

Zum Staatspreis 2021 wurden 110 Beiträge eingereicht.

Teilnahmeberechtigt waren

  • private Bauherrinnen und Bauherren einschließlich Unternehmen,
  • Vereine, Konfessionsgemeinschaften und nichtstaatliche Verbände,
  • Kommunen außer Kreisfreien  Städten und Landkreisen sowie
  • Architektinnen und Architekten sowie Planerinnen und Planer privater oder öffentlicher Objekte, wobei Objekte des Freistaates Sachsen ausgeschlossen sind.

Das Objekt befindet sich im Freistaat Sachsen in einem Dorf oder einer ländlichen Kleinstadt bzw. deren Umgebung. Objekte auf dem Territorium der Kreisfreien Städte sind nicht zum Wettbewerb zugelassen. Das Objekt ist fertiggestellt und wird genutzt. Die Fertigstellung darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen.

Sofern ein Objekt bereits bei einem vorangegangenen Sächsischen Landeswettbewerb "Ländliches Bauen" eine Auszeichnung, einen Sonderpreis oder eine Anerkennung erhielt, ist eine Teilnahme ausgeschlossen.


 

Gegenstand des Staatspreises Ländliches Bauen 2021 sind Gebäude und Freianlagen entsprechend ihrer Nutzung in den folgenden Kategorien:

  • Wohnen
  • Gewerbliche Nutzung
  • Öffentliche Nutzung
  • Multiple Nutzung und bauliche Ensemble

Der Fokus liegt auf der Sanierung und dem Umbau von Gebäuden und der Neugestaltung von Freianlagen. Gewürdigt werden zudem qualitätsvolle Neubauten innerhalb der gewachsenen Siedlung.

Die Jury setzt sich aus Fachleuten für Architektur, Freiraumgestaltung, barrierefreies Bauen, Denkmalpflege und ländliche Entwicklung zusammen. Die Bewertung erfolgt anhand der eingereichten Beiträge und bei durch die Jury ausgewählten Objekten vor Ort.

In die Bewertung werden folgende Kriterien einbezogen:

  • architektonisch-gestalterische Qualität
  • Weiterentwicklung historischer Siedlungsformen
  • Bezug zu regionalen Bauformen und Bauweisen 
  • Barrierefreiheit
  • Klimagerechtes Bauen
  • Erhaltung bzw. Neuinterpretation regionaltypischer baulicher Details
  • Berücksichtigung der Bau- und Nutzungsgeschichte
  • Originalität im Konzept bzw. in der Umsetzung
     

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie:

Tel.: 0351-2612-2332
E-Mail: staatspreis-laendliches-bauen@smr.sachsen.de

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