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Staatspreis Ländliches Bauen

Grafik gelb-grün und Text Sächsischer Staatspreis Ländliches Bauen

Neue Runde 2023: Bewerbungen bis 16. März möglich!

Der Sächsische Staatspreis Ländliches Bauen 2023 wurde am 26. Januar 2023 durch Staatsminister Thomas Schmidt ausgelobt. Der Wettbewerb findet im Jahr 2023 zum 19. Mal statt. Er fördert das Bewusstsein für eine hohe Qualität des ländlichen Bauens, sensibilisiert für eine zeitgemäße Baukultur im Kontext des historischen Erbes und bringt das positive Image ländlicher Räume im Freistaat Sachsen zur Geltung. 

Mit dem Staatspreis werden beispielhafte Projekte ausgezeichnet, die mit dem Strukturwandel ländlicher Regionen verbundene Bauaufgaben kreativ und in hoher architektonischer Qualität lösen. Im Fokus stehen vor allem Umbau- und Sanierungsvorhaben sowie neugestaltete Freianlagen, aber auch Neubauten im Einklang mit der Siedlungsstruktur. 

Der Staatspreis würdigt die Leistungen von Bauherren, Architekten und Bauhandwerk, die einen Beitrag für Baukultur im ländlichen Raum und zur Umsetzung der LEADER-Entwicklungsstrategien leisten und damit ihre Region positiv prägen.

Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigt sind

  • private Bauherrinnen und Bauherren einschließlich Unternehmen,
  • Vereine, Konfessionsgemeinschaften und nichtstaatliche Verbände,
  • Kommunen außer den Kreisfreien  Städten und den Landkreisen,
  • Architektinnen und Architekten sowie Planerinnen und Planer privater oder öffentlicher Projekte, wobei Projekte des Freistaates Sachsen ausgeschlossen sind.

Zugelassen sind

  • Projekte, die sich im Freistaat Sachsen in einem Dorf oder einer ländlichen Kleinstadt bzw. deren Umgebung befinden.
  • Projekte, die fertiggestellt sind und genutzt werden. Die Fertigstellung darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. Stichtag ist der 01.01.2018.

Ausgeschlossen sind

  • Projekte auf dem Territorium der Kreisfreien Städte.
  • Projekte, die bereits bei einem vorangegangenen Sächsischen Landeswettbewerb / Staatspreis »Ländliches Bauen« eine Auszeichnung, einen Sonderpreis oder eine Anerkennung erhalten haben. 
  • Projekte, die bereits zum Sächsischen Staatspreis für Baukultur oder dem Holzbaupreis eingereicht wurden.

Im Einzelfall entscheidet die Jury über die Teilnahme.

Gegenstand des Staatspreises Ländliches Bauen 2023 sind Gebäude, Freianlagen und bauliche Ensembles, die sich entsprechend ihrer Nutzung folgenden Kategorien zuordnen lassen: 

  • Wohnen
  • Gewerbliche Nutzung
  • Öffentliche Nutzung
  • Multiple Nutzung

Dabei liegt der Fokus auf Sanierung und Umbau von Gebäuden. Gewürdigt werden auch die Neugestaltung von Freianlagen sowie qualitätsvolle Neubauten im Einklang mit der gewachsenen Siedlungsstruktur.

In der Jury sind Experten für alle Bewertungsbereiche des Wettbewerbes vertreten. Die Jury entscheidet über die Zulassung der Beiträge, prüft die eingereichten Projekte anhand der Unterlagen und trifft eine Vorauswahl für die Vorortbewertung. Nach erfolgter Auswahl der Preisträger durch die Jury schlägt diese dem Staatsminister für Regionalentwicklung die Preisträger zur Auszeichnung vor. Die Bekanntgabe und Verleihung der Preise findet im Rahmen einer Festveranstaltung statt.

In die Bewertung werden folgende Kriterien einbezogen:

  • architektonisch-gestalterische Qualität
  • Weiterentwicklung historischer Siedlungsformen
  • Bezug zu regionalen Bauformen und Bauweisen 
  • Barrierefreiheit
  • nachhaltiges und klimagerechtes Bauen
  • Garten- und Freiraumgestaltung
  • gemeinschaftsfördernde Ansätze während und im Ergebnis der Baumaßnahme
  • Erhaltung bzw. Neuinterpretation regionaltypischer baulicher Details
  • Berücksichtigung der Bau- und Nutzungsgeschichte
  • Originalität im Konzept bzw. in der Umsetzung

Die Zulassung und Auswahl der Beiträge als auch die Ermittlung der Preisträger erfolgen unter Ausschluss des Rechtsweges.

Die Bewerbung erfolgt digital, online unter Verwendung des Beteiligungsportales

hier bewerben

Folgende Unterlagen sind digital unter Verwendung des Beteiligungsportales beim Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie einzureichen:

  • vollständig ausgefülltes Bewerbungsformular, einschließlich Beschreibung des Vorhabens 
  • Lageplan zur Verdeutlichung der Gesamtsituation und der Einbindung in die Umgebung 
  • Grundrisse/Schnitte/Ansichten
  • 3 bis maximal 10 aussagekräftige Fotoaufnahmen mit Gesamtansicht und wichtigen Details des Projektes, ggf. auch Fotos des Altzustands vor den Baumaßnahmen.

Vektorbasierte Pläne sind als PDF-Datei einzureichen. Sonstige Plandarstellungen können als PDF- oder JPG-Datei eingereicht werden. Die Pläne sollten nur die für das Verständnis erforderlichen Maßangaben und Beschriftungen enthalten. Fotos sind möglichst farbig und in einer guten, reproduktionsfähigen Qualität einzureichen (bevorzugt 2.480 x 3.508 Pixel oder höher), in den Dateiformaten PNG, JPG, GIF, TIFF. Die Motive dienen als Bewertungsgrundlage und sollen ggf. publiziert werden. Dafür ist es notwendig, dass die Nutzungsrechte auf den Auslober bzw. Veranstalter übergehen. Zu jedem Foto sind Aufnahmedatum, Bezeichnung des Projektes und Name des Fotografen anzugeben.

Einzureichen ist zudem eine unterschriebene Erklärung. Darin erklären die Einreicher ihr Einverständnis:

  • zur Anerkennung der Wettbewerbsbedingungen gemäß der Auslobung einschließlich der Erklärung, dass die eingereichten Dateien frei von Rechten Dritter sind, 
  • zur Publikation des Wettbewerbsbeitrages und Nennung der Bauherrschaft und aller am Werk beteiligten Planer,
  • zur Speicherung der Daten zum Zwecke der Durchführung des Wettbewerbs entsprechend den geltenden Datenschutzbestimmungen, 
  • zur Überlassung von Nutzungsrechten an den im Rahmen des Wettbewerbs zur Verfügung gestellten Unterlagen für die Jury-Tätigkeit und Öffentlichkeitsarbeit.

Der Freistaat Sachsen dotiert die Preise mit insgesamt 20.000 € als Geldpreise sowie weiteren Sachpreisen (Film bzw. virtueller Rundgang). 

  • Insgesamt können 4 Staatspreise mit Bezug zu den Wettbewerbskategorien vergeben werden. Das Preisgeld beträgt jeweils 5.000 €. Zweite und dritte Preise sowie Sonderpreise werden nicht vergeben. Außerdem kann die Jury bis zu 24 Auszeichnungen für gelungene Beispiele, die aus der engeren Auswahl hervorgehen, vorschlagen.
  • Die Preisträger und Träger der Auszeichnungen erhalten eine Urkunde (Unterschriften des Staatsministers und des/der Juryvorsitzenden) und eine Plakette. 
  • Die Preisträger erhalten zudem das Angebot, einen virtuellen Rundgang durch bzw. einen Film über das ausgezeichnete Projekt produzieren und veröffentlichen lassen zu können (zur Nutzung durch SMR und eigene Verwendungszwecke wie Homepage, Präsentationen o. ä.). 
  • Die ausgezeichneten Vorhaben werden in einer Broschüre, in einer Ausstellung und im Internet veröffentlicht.
  • Die Preise werden auf einer festlichen Veranstaltung verliehen.

Die Zulassung und Auswahl der Beiträge als auch die Ermittlung der Preisträger erfolgen unter Ausschluss des Rechtsweges.

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie:

Tel.: 0351-2612-2332
E-Mail: staatspreis-laendliches-bauen@smr.sachsen.de

Der Staatspreis in der Kategorie Wohnen wird für die behutsame Sanierung und den zeitgemäß modernen Umbau einer Scheune zum Wohnhaus für eine junge Familie in Peißen (Stadt Pegau, Landkreis Leipzig) verliehen.

Mit dem Staatspreis in der Kategorie Gewerbliche Nutzung wird die Schaffung eines Co-Working-Space in einem denkmalgeschützten ehemaligen Spritzenhaus in Herrnhut (Landkreis Görlitz) ausgezeichnet.

Der Staatspreis in der Kategorie Öffentliche Nutzung wird für die Modernisierung und Erweiterung der Grundschule in Hauptmannsgrün (Gemeinde Heinsdorfergrund, Vogtlandkreis) vergeben.

Der Staatspreis in der Kategorie Multiple Nutzung und bauliches Ensemble wird für die Gestaltung der Ortsmitte von Dommitzsch (Landkreis Nordsachsen) verliehen.

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